Vibrationstraining

Was ist Vibrationstraining?

 

 

Obwohl das Vibrationstraining schon seit rund 40 Jahren bekannt ist, gibt es erst seit kurzem umfassende Untersuchungen zu den möglichen Vorteilen des Vibrationstraining für Sportler und Sportlerinnen. Nehmen wir also die neuesten Erkenntnisse zu dieser Trainingsmethode unter die Lupe und betrachtet vor allem, inwieweit das Vibrationstraining zu mehr Schnelligkeit, Schnellkraft und Flexibilität im Hochleistungssport führt.

 

Das Konzept des Vibrationstrainings wurde ursprünglich von russischen Wissenschaftlern im Rahmen der Weltraumforschung entwickelt. Mit diesem Training sollten sich die Kosmonauten während der langen Zeit in der Schwerelosigkeit körperlich fit halten. Und tatsächlich hielt die damalige UdSSR hier auch mehrere Ausdauerrekorde. Für das Vibrationstraining sind spezielle Geräte erforderlich, die bei bestimmten Frequenzen schwingen (normalerweise zwischen 30 und 50 Hz). Am meisten verbreitet sind sog. ’Vibrationsplatten’, auf denen der Sportler eine Vielzahl verschiedener Übungen im Stehen machen kann. Alternativ kann er die Hände auf die Platte legen und Übungen zur Stärkung des Oberkörpers, z. B. Trizeps Dips, machen. Darüber hinaus können weitere Trainingsgeräte, wie z.B. Hanteln und Atemgeräte zum Einsatz kommen.

 

Die Physiologie des Vibrationstrainings

 

Vibrationstraining hat nachhaltige physiologische Auswirkungen auf den Körper

 

– Durch Vibrationstraining werden fast 100 % der Muskelfasern rekrutiert. Demgegenüber bewirken andere Widerstandsübungen normalerweise eine Rekrutierung von lediglich 40-60 %. Diese hohe Rekrutierung erreicht das Vibrationstraining durch einen fast kontinuierlichen Stretch-Reflex der Muskeln, dem so genannten tonischen Dehnungsreflex. Dieser beim Vibrationstraining ausgelöste Dehnreflex führt zu unglaublich starken Muskelkontraktionen. Man nimmt an, dass diese Schwingungskräfte äußerst förderlich für die Stärkung der FT-Muskelfasern sind

 

– Vibrationstraining stimuliert zudem die Durchblutung der Muskeln und kann so die Regeneration nach einem Training und die Rehabilitation nach einem Unfall beschleunigen. Der erhöhte Blutdruck sorgt für den Transport von regenerierenden Wirkstoffen in die Muskelzellen und somit für eine schnellere Heilung von verletztem Gewebe

 

– Der beim Vibrationstraining entstehende tonische Dehnungsreflex und die normale Kontraktionsfrequenz der Muskulatur können hier zusammenwirken. Beim Krafttraining mit schweren Gewichten oder Tempotraining kontraktieren die schnellen Muskeln z. B. 30 bis 70-mall in der Sekunde. Durch Vibrationstraining können die Frequenzen quasi verdoppelt werden, so dass ohne großen ‚mentalen’ Aufwand des Sportlers eine noch stärkere Faserbeanspruchung – d. h. größere Faserrekrutierung – erfolgt.

 

- Wissentschaftlcih unbestätigt sind bisher die oftmals von Nutzern des Vibrationstraing hervorgehobenen positiven Auswirkungen auf das Hautbild. So berichten etliche Nutzer von Verbesserung ihrer Cellulite und Straffung der Hautstruktur z.B. nach starkem Gewichtsverlust 

 

Alle Mitglieder des Sporthuus haben diese Premium Leistung inclusive. Nichtmitgliedern stehen 12 er Karten zur Verfügung. Auch sehr beliebt als Gutschein zum Verschenken!