FAQ: ELTERN FRAGEN - UNSERE LEHRER ANTWORTEN

Um uns fortan weiterzubilden

Bitten wir euch neben folgenden Szenarien natürlich gerne uns Fragen weiterhin zukommen zu lassen. Nur so können wir den Interessen und Bedürfnissen unserer Sportler nachkommen.

Frage: Wie oft sollte unser Kind am Unterricht teilnehmen?

 

 

Antwort: Üblich ist es, dass die Kinder einmal wöchentlich teilnehmen. Manchen Kinder möchten
gerne zweimal wöchentlich kommen, insbesondere von anstehenden Turnieren und Gürtelprüfungen. Auch das ist möglich.


Frage: Sollen oder müssen die Kinder zu Hause auch den Unterrichtsstoff üben.

Antwort: Abgesehen von den Regeln ist es nicht erforderlich, dass die Kinder zu Hause Üben. Den Stoff lernen alle im Unterricht.


Frage: Muss unser Kind auf Wettkämpfe fahren? Wir möchten nicht, dass zu viele Wochenenden "verplant" werden.

Antwort: Wir veranstalten viermal jährlich unsere Clubliga. Zwei davon, jeweils eine im Halbjahr, sind Pflichttermine, auf externe Veranstaltungen fahren wir natürlich mit z.B. der Leistungsgruppe auch. Diese extra Termine sind und werden nie Pflicht sein.


Frage: Wie lange braucht unser Kind bis zum schwarzen Gürtel.

Antwort: Abhängig davon in welcher Gruppe ein Kind startet dauert es Zwischen 6 und 8 Jahren bis man sich stolz einen zurecht ernannten Schwarzgurt nennen kann. Häufiges Training kann den Lernprozess natürlich beschleunigen.


Frage: Kann unser Kind bei einer Gürtelprüfung durchfallen?

Antwort: I.d.R. Nicht, womit wir lediglich kein dunkles Omen beschwören möchten. Bei uns ist es so, dass man mit einer Vorlaufzeit von 2 Wochen im Unterricht sehen würde, falls es zum Bestehen des nächsten Grades nicht reichen würde. Durchgefallen ist zwar noch niemand, aber länger als die Grundwartezeit, von einem halben Jahr, haben schon einige Schüler gewartet, welche einfach noch nicht so weit waren. Bedingt kann so etwas z.B. durch Krankheitszeit sein.


Frage: Kann unser Kind im Unterricht durch Schläge oder Tritte verletzt werden.

Antwort: Nein. Bei Partner- oder Zweikampfübungen im Rahmen des Unterrichts werden Verletzungen durch Pratzen und Schutzausrüstung verhindert. Oftmals haben wir beobachtet, dass Kinder nicht weinen weil sie sich im Kampf verletzten sondern immer nur weil sie entweder nicht nicht gut mit dem Verlieren klar kommen oder sich schlichtweg der Schock, getroffen worden zu sein, im Kind niedersetzt. Dem generellen Risiko sich bei Kampffremden Übungen durch z.B. Stolpern vorbeugend trainieren wir ausschließlich auf weichem Mattenboden.


Frage: Wenn ein Kind längere Zeit krank ist, kommt es im Unterricht dann noch mit?

Antwort: Fällt ein Kind eine Weile aufgrund von Krankheiten aus, hat es meistens die Befürchtung, den Anschluss an die Mitschüler bzw. die ganze Lerngruppe zu verlieren. Da es nur einen Wechsel in der Gruppe bei der "Orange Gurt-" Stufe gibt sind uns Solche sorgen der Kinder zum Glück fremd. Auch wenn meine Mitschüler ihren Gurt etwas früher machen sind sie dennoch in der gleichen Gruppe. Die Tatsache, dass sie in den Gruppen keinen Leistungswettkampf bezüglich der Gürtelstufe betreiben lassen derartige Bedenken endgültig verschwinden. Sollte es dennoch dazu kommen, dass Nachholbedarf besteht so kann mit erhöhter Trainingshäufigkeit oder Einzeltraining geholfen werden.


Frage: Machen sie auch Meditationen im Unterricht?

Antwort: Meditationen sind nicht vorgesehen. Wir haben sowohl zu Beginn als auch zum Ende bei der Aufstellung eine kurze Ruhephase, welche symbolisch den Beginn/ das Ende des Unterrichts darstellt.


 

Frage: Unser Kind langweilt sich im Unterricht. Was lässt sich dagegen tun?

Antwort: Der Unterricht sieht bei uns viele Wiederholungen vor, damit die Bewegungsabläufe sich einprägen und schließlich automatisch, ganz ohne Nachdenken, ausgeführt werden. Das ist ähnlich wie im Musikunterricht: Auch dort sind viele Wiederholungen erforderlich, bis ein Instrument wirklich beherrscht wird. Das Lehrerteam bemüht sich, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten, damit er den Kindern Spaß macht. Sprechen sie bitte im Einzelfall den Lehrer an , damit geeignete Maßnahmen für ihr Kind gefunden werden. Manchmal hilft es schon, wenn das Kind an einem anderen Tag trainiert. Oft steckt hinter der Langweile ein verborgener Wunsch, zum Beispiel schneller zu nächsten Gürtel zu kommen. Auch dafür gibt es Wege und Möglichkeiten.

Frage: Was ist, wenn der Stundenplan unseres Kindes sich ändert und es an einem anderen Wochentag als bisher kommen muss?

Antwort: Grundsätzlich ist es am besten, wenn Sie einen festen Wochentag vorsehen, an dem das Kind kontinuierlich am Sportkarateunterricht teilnimmt. Das schafft eine Routine, und die gibt nicht nur dem Kind ein Gefühl von Sicherheit, sondern garantiert auch seine kontinuierliche Weiterentwicklung und damit die Entfaltung seines Potenzials.
Wir erleben es in Einzelfällen, dass ältere Kinder plötzlich nachmittags Schulunterricht haben und deshalb nicht mehr am vorgesehenen Tag am Sportkarateunterricht teilnehmen können. Bei uns gilt die Devise: "Geht nicht, gibt es nicht." Es gibt auch dafür Lösungen – deshalb aufzuhören, wäre sicher die schlechteste Variante, wenn ihr Kind Spaß daran hat. Oft kann es an einem anderen Wochentag in einer anderen geeigneten Gruppe teilnehmen. Ist dies nicht möglich, so haben viele Kampfkunstschulen, wie auch wir, in der Nähe weitere Standorte, meist nicht mehr als ein paar Kilometer entfernt. So gut wie immer kann das Kind dann den Sportkarateunterricht dort in einer passenden Gruppe fortsetzten.